Bei König Fußball hat vor ein paar Wochen sowohl im Amateurbereich als auch im Lizenzspielerbereich die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Wo man hinschaut sieht man erwachsene Menschen, die in den Abendstunden (Amateure, auf dem Sportplatz) oder tagsüber (Profis, auf Instagram) schwitzend an ihren Zielen arbeiten. Ich bin keine Ausnahme, es geht jetzt um die direkte Vorbereitung auf Ende September. Noch zwei Monate.
Die letzten Wochen haben privat wie beruflich massiv Körner gekostet, die heute in Baden-Württemberg beginnenden Sommerferien sind langersehnt und werden die nächsten Wochen mangels privater Termine hoffentlich deutlich erleichtern. Früh morgens um fünf Uhr haben Fleisch und Geist zuletzt komplett gestreikt, die Erschöpfung war zu groß. Die Lösung war, die Einheiten dann einfach um ein paar Stunden nach hinten zu verschoben, wenn Kreislauf und Motivation wieder oberhalb der Messgrenze waren.
Die Temperaturen sind derzeit durchgehend sommerlich, sind aber selbst um acht Uhr morgens noch recht gut auszuhalten, das hilft weiter. Allüberall steht der Mais am Feldwegesrand inzwischen übermannshoch und verwandelt Teile der Laufstrecke in eine Art Labyrinth und es erinnert sehr entfernt an einen 3D-Egoshooter, nur ohne die Zombies und Monster. Später am Morgen ist mit der heimischen Fauna auch nicht mehr viel los, alle Wildtiere haben sich bereits wieder in den Wäldchen versteckt.
Ich habe die Intervalle von 10/2 auf 12/2 und 14/2 erhöht und bei der Laufstrecke Umwege eingebaut. War ich zuvor jeweils in ziemlich genau 50 Minuten mit einer Einheit fertig, sind es jetzt mehr als 60 bzw. 55 Minuten, die Dauer soll kontinuierlich auf 80 bis 90 Minuten angehoben werden. Konditionell ist das alles bis hier kein Problem, die niedrige Pace ist nach wie vor nicht wirklich anstrengend und die zwei Minuten Gehpausen bleiben Gold wert.
Was meint Elmar eigentlich zu alldem?
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| Macht Elmar sich über mich lustig? |
Jede Erhöhung war bislang stets eine Herausforderung, aber noch immer kommt mein Körper mit jeder gestiegenen Belastung gut bis sehr gut zurecht. Elmars Anpassungen sitzen stets wie eine Eins, ich fühle mich zu keiner Zeit der Reise überfordert. Auch mit den heutigen 14 Minuten Intervallen komme ich gut durch, es fühlt sich mehr und mehr wie "richtiges" Joggen an. Es ist unterm Strich spürbar anstrengender als zuvor, aber die "nur" fünf Minuten Steigerung zu sonst merke ich kaum.
[Woche: 24, Einheit: 54, Kilometer: 183]






