Am vergangenen Donnerstag war ich Stand heute zum letzten Mal laufen (siehe letzter Post). Seitdem sind sechs Tage ohne Laufeinheit vergangen. Was ist passiert? Ich habe gezockt und verloren: Ich fühlte mich inzwischen wieder so gut und halbwegs fit, dass ich dachte, ich könne gar wieder Fußball spielen. Vor etwa drei Wochen hatte ich Elmar gefragt, ob das denn wohl wieder möglich wäre (das Internet vergisst nicht), und ich hatte die Antwort bekommen, dass mir davon abgeraten wird, weil der Bewegungsablauf dort viel unkontrollierter wäre aufgrund der schnellen Richtungsänderungen und so weiter:
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| Die Warnung war klar und deutlich. |
Elmar meinte, dass ich "noch keinen normalen [Fußball]Trainingsbetrieb" durchführen solle, und "wenn überhaupt: lockeres Techniktraining, leichtes Mitlaufen, keine Sprints, keine intensiven Spielformen, keine Zweikämpfe." Ich habe mich eigenmächtig darüber hinweggesetzt und das auf eigene Faust getestet. "Nur ein paar Minuten als zusätzlicher Abwehrspieler gegen Neunjährige, das sollte kein Problem sein." (Sprecher aus dem Off: "Doch es war ein Problem.")
Jetzt sitze ich hier mit Schmerzen in allen Muskeln und Bändern und erkenne, dass ein Großteil der Beschwerden vor diesem neuen Lauf-Kapitel weitestgehend der falschen, beziehungsweise ungünstigen Belastung geschuldet waren. Ich kann nicht gescheit sitzen, stehen, liegen - "alles Scheiße, Deine Elli". Unterm Strich habe ich nun eine Woche Vorbereitung verloren durch "zu viel gewollt".
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| Ein Hoch auf Elmar. |
Elmar sieht das mal wieder anders und das beruhigt mich, da ich in meiner Wahrnehmung oder Vorstellung mit mehr angerichtetem Schaden gerechnet hatte. So oder so hätte ich morgen ohnehin einen neuen Versuch gestartet, aber nach dieser Rückmeldung mache ich das um einiges erleichterter und auch motivierter. Halbmarathon, ich komme!
[Woche: 22, Einheit: 49, Kilometer: 154]


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